Chancen der Digitalisierung für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie? Firma Convensis
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00:00:03: Die Möglichkeit, seinen Beruf mit dem Privatleben zu vereinbaren.
00:00:34: Und damit darf ich Sie ganz herzlich willkommen heißen.
00:00:36: zur ersten Folge unseres Podcasts.
00:00:39: In unserem Podcast unterhalten wir uns mit Menschen aus Unternehmen, die eine digitale familienbewusste Unternehmenskultur vier Punkt Null umsetzen.
00:00:48: In unseren Interviews erfahren sie wie diese Unternehmen ihre Mitarbeitenden bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen und welchen Mehrwert das Unternehmen daraus zieht.
00:01:00: Da Vereinbarkeit ein großes Themenfeld umfasst, beschränken wir uns auf vier Handlungsfelder und diese sind Führung-Für.null und flexible Teamstrukturen, Personal- und Organisationsentwicklung, Gesundheitsprävention & Work-Life Balance und agiles Lebensphasenorientiertes Arbeiten.
00:01:20: Und heute zu Gast bei uns ist Frau Susanne Henke, Personalleiterin bei Konvenzys GmbHO Stuttgart.
00:01:28: Konvenzys GmbH ist Gewinnerunternehmen beim Wettbewerb FamilyNet-Für.null Unternehmenskultur in einer digitalen Arbeitswelt, Sie haben im Jahr zwanzigzwanzig in der Kategorie bis fünfzig Mitarbeitende gewonnen und wir freuen uns sehr über ihre Teilnahme.
00:01:46: Seien sie ganz herzlich willkommen Frau Henke!
00:01:49: Hallo und vielen Dank dass ich bei Ihnen zu Gast sein darf.
00:01:53: Frau Henkel die Zuhörner sind jetzt natürlich sehr gespannt was ihr Unternehmen macht.
00:01:59: Also die Konvenz GmbH ist eine der führenden PR-Agenturen in Deutschland mit einem eher breiten Leistungsangebot für unsere Kunden über Fernsehen, Radioprint aber auch natürlich auch Social Media Bewegbild etc.
00:02:13: Und PR heißt das wir unsere Kundinnen in die Öffentlichkeit bringen Also über Stories, interessante Nachrichten.
00:02:22: Die wir mit den Medienvertretern jeweils absprechen und damit erreichen wir das über unsere Kundinnen berichtet wird was die PR von der Werbung unterscheidet da man ja für die Werbung bezahlt und uns bezahlt quasi der Kunde dafür dass er über seine Geschichten und die guten Nachrichten in die Medien kommt.
00:02:41: Wir beschäftigen momentan ein Dreißig MitarbeiterInnen und davon sechzehn in Teilzeit Und von den Sechzehn sind ein Drittel etwa Männer, zwei dritte Frauen.
00:02:51: Deshalb ist das Thema Vereinbarkeit natürlich bei uns permanent präsent.
00:02:57: Sehr interessant!
00:02:58: Ganz vielen Dank für Ihren Einblick.
00:03:00: Convences GmbH wurde für digitale Angebote im Bereich Vereinbarkeits- von Beruf und Familie in allen Vierhandlungsfeldern ausgezeichnet.
00:03:09: Wir erfahren heute aber speziell etwas zum Thema Gesundheitsprävention und Work-Life Balance.
00:03:15: Hier würde uns als erstes interessieren, wie hat denn alles begonnen bei Ihnen Frau Henke?
00:03:20: Was hat dazu geführt, dass Sie sich Gedanken gemacht haben zu Maßnahmen im Bereich Gesundheitsprävention und Work-Life Balance.
00:03:29: Und wie haben sie diese dann auch digital umgesetzt?
00:03:33: Also begonnen hat es vor rund zwölf Jahren, haben wir gemerkt, dass wir uns einfach zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit nenne ich es inzwischen gar nicht vom Beruf und Familie.
00:03:46: Weil es ja auch Mitarbeiterinnen gibt die keine Kinder oder keine Familie haben aber trotzdem ein Bedürfnis nach Vereinbarkeits haben.
00:03:54: Ja Wir sind aktiv geworden weil wir einfach gemerkt haben das vor allem Dingen die Frauen bei uns sich eine klare Strategie und eindeutige Angebote gewünscht haben Und das Gesundheitsmanagement natürlich damit einher geht beginnen an eigentlich auf Hilfe zur Selbsthilfe und auf Prävention gesetzt im Gesundheitsmanagement.
00:04:15: Die Fragen, die uns dabei besonders bewegt haben war eben wie halten wir Kontakt zu den Eltern in älteren Zeit?
00:04:22: Wie bleiben wir als Unternehmen interessant für Mitarbeiterinnen, die sich mehr Flexibilität wünschen?
00:04:29: Und die organisieren wir auch mit den verschiedenen Bedürfnissen also mit all diesen Teilzeitkräften.
00:04:35: Ich meine Wir haben die Hälfte Teilzeit.
00:04:38: Das ist natürlich auch dann vom Arbeitsablauf und von den Prozessen her eine Frage, wie man das organisiert.
00:04:45: Wir haben momentan für alle unsere sechzehn Teilzeitmitarbeiterinnen ein eigenes Arbeitszeitmodell.
00:04:51: Und die Digitalisierung hat sich natürlich schon lange angekündigt.
00:04:55: wir haben schon länger Prozesse digitalisiert aber durch Corona hat sich das natürlich deutlich verstärkt.
00:05:02: und was wir eben gemerkt haben ist dass diese individuellen Modelle Diese Flexibilität durch das Remote-Arbeiten kommt den Frauen und Männern mit mehr Flexibilitätswunsch enorm entgegen.
00:05:15: Gleichzeitig aber wachsen natürlich auch die Belastungen durch Remote Arbeit, die kommen jetzt zum Vorschein.
00:05:21: Die waren anfänglich in der ganzen Begeisterung über so viel Zeit und Flexibilitet ein bisschen verdeckt, aber sie kommen jetzt natürlich so langsam zu tragen zu begegnen, durch digitale aber auch durch Präsenzangebote.
00:05:38: Gibt es denn noch weitere Themen?
00:05:40: Die haben ja schon ganz viel ausgeführt die ihnen dabei jetzt noch besonders wichtig sind.
00:05:46: und was haben sie jetzt wenn Sie sagen das war jetzt ja auch so eine Entwicklung Was haben Sie jetzt Ihren Mitarbeitenden konkret angeboten?
00:05:55: Also von Anfang an haben wir eigentlich, habe ich ja gerade schon gesagt sehr viel auf Prävention gesetzt und die haben wir einerseits durch regelmäßige Informationen zu unterschiedlichen Themen bearbeitet.
00:06:07: Das heißt, wir senden einmal im Monat eine Gesundheitsmail an unsere Mitarbeiterinnen über bestimmte Themen alternative Heilmethoden Entspannungstechniken oder unkomplizierte Tools, die man eben anwenden kann selbst ohne dass man jetzt einen Arzt braucht.
00:06:23: Und gleichzeitig veranstalten wir eigentlich auch schon seit fünfzehn Jahren, inzwischen jeweils im Jahr einmal zwei Gesundheitswochen, indem wir uns eben auch täglich kleine aber abgestimmte Aktionen veranstalten zu vorher definierten Themen.
00:06:39: Also zum Beispiel war der zum Thema Kneip der Kneipeverein bei uns und da hat uns eben die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten für Zuhause nahe gebracht.
00:06:48: oder wir hatten mal Anbieter dafür verschiedene Tests, Blutzucker-Augen, Ohrentest um dann eben sagen zu können jemand sollte sich daran einmal beraten lassen oder alle sind gesund.
00:07:00: Und jetzt in der Digitalisierung haben wir eben auch zB ein digitalisiertes Angebot für Bewegung.
00:07:08: Wir haben im Büro verschiedene Gimmicks wie Massagegürtel, Blackroll, Tageslichtlampe also eher so Kleinigkeiten die man auch wirklich unkompliziert anbieten kann.
00:07:19: und was jetzt natürlich besonders wichtig geworden ist habe ich ja gerade schon gesagt dass jetzt so langsam auch die Belastungen aufkommen das wir eben sehr darauf achten müssen.
00:07:30: Ja wie können sich die Menschen organisieren ohne diese permanente Erreichbarkeit zu simulieren.
00:07:37: Also keiner von uns muss den ganzen Tag erreichbar sein, schon gar nicht die Teilzeitkräfte.
00:07:43: aber das ist eben sowas was sich leicht entwickelt wenn man das kürtet.
00:07:46: Man kann ja jederzeit über Zoom anrufen
00:07:50: und
00:07:51: dem eben keine Kraft zu geben sondern einfach zu sagen nein wir haben klare Grenzen, wir haben Klare Arbeitszeiten Und die sollten auch eingehalten werden.
00:07:59: Auch wenn jemand eben sagt, ich gehe mittags vier Stunden zu meinem Pferd und dann arbeite ich lieber abends.
00:08:05: Das ist ja auch in Ordnung.
00:08:06: aber das bewegt uns im Moment einfach diese Remotearbeit gesund zu gestalten.
00:08:13: Auch von der Arbeitsplatz-Einrichtung sitzen immer noch Leute am Küchentisch Zuhause da also wirklich einzuwirken und so sagen Es ist ungesund den ganzen Tag am Laptop zu arbeiten.
00:08:24: Das ist gut, ein Monitor zur Hause zu haben und das bieten wir dann eben auch zum Beispiel an.
00:08:29: also da gibt es im Moment sehr viel Bewegung.
00:08:35: Genau!
00:08:36: Wir alle tappen uns wahrscheinlich selber auch wie wir von einer Videokonferenz in die andere fallen ohne dass man tatsächlich auch mal eine Pause macht oder dann auch was nachbereitet.
00:08:49: Richtig, sehr interessant.
00:08:51: Ja super und sehr wichtig!
00:08:54: Und Sie setzen ja jetzt Ihre Maßnahmen schon länger um und sind auch in der weiteren Entwicklung wie wir gehört haben achten auch besonders drauf auf.
00:09:02: was muss man jetzt weiterhin auch achten?
00:09:05: welchen Mehrwert gewinnen sie denn daraus aus Ihren Angeboten für Unternehmen?
00:09:10: Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus?
00:09:13: ein bisschen haben Sie uns ja jetzt schon erzählt gibt es da noch weitere Pläne oder ein Augenmerk für die Zukunft?
00:09:20: Ja, also ich setze mal bei den Plänen direkt an bevor ich dann zu dem Mehrwert komme.
00:09:24: Weil ich denke das wird uns einfach jetzt die nächste Zeit wirklich noch ein bisschen beschäftigen.
00:09:30: wie gestalten wir eben die neue Arbeitswelt?
00:09:33: also alle sprechen immer von New Work und es hat natürlich ganz viel auch mit dem Remote Arbeiten zu tun.
00:09:39: Also mehr Flexibilität sowohl örtlich als auch zeitlich.
00:09:43: Aber das hat eben auch seine Fallen, wie gesagt.
00:09:45: Und das wird uns denke ich schon noch eine ganze Weile hier beschäftigen.
00:09:49: Auch die individuellen Fallstricke zu erkennen.
00:09:52: also worauf muss sich bei welcher Mitarbeiterinnen achten?
00:09:56: Die einen brauchen die lange Leine und sagen auch kriegt es irgendwie hin in meiner Tagesorganisation.
00:10:02: andere brauchen einfach auch ne Struktur, die sie auffängt weil sie sich selbst nicht so gut organisieren können.
00:10:09: Manchen geht es besser, wenn da ins Büro kommt.
00:10:11: Anderen geht's besser, weil sie zu Hause bleiben können.
00:10:14: Also da glaube ich wird das noch viel Bewegung geben und viele... Da müssen die Unternehmen auch viele Angebote machen, viel individueller und viel persönlicher draufzuschauen also nicht immer alles übereinkam zu schären.
00:10:29: Und der Mehrwert ist natürlich ganz klar.
00:10:32: Das haben wir jetzt in zwei Jahren gezeigt.
00:10:36: Also Familien profitieren von der Digitalisierung total.
00:10:41: Es ist wirklich viel entspannter, die Frauen und Männer können eben ganz viel Fahrtweg sparen.
00:10:47: Die sind einfach entspanner dann auch wenn sie zu Hause sind oder das Kind mal krank ist zum Beispiel.
00:10:53: Das ist da nicht so krank dass es jetzt den ganzen Tag Betreuung braucht aber ebenso krank, dass jemand zuhause sein muss Und da dann einfach zu sagen, das Kind ist dann auch mal dabei bei irgendeinem Call.
00:11:05: Das ist auch schön für uns.
00:11:06: also die Kinder sind sehr präsent und die Mitarbeiterinnen fühlen sich dann auch in ihren Interessen, in ihrem privaten Interessen ernst genommen und wertgeschätzt und fühlen sie dadurch natürlich auch wohler im Team und auch bei uns im Unternehmen.
00:11:23: Die Mütter kommen viel früher nach der Geburt des Kindes zurück und können dann ihr Stundenkontigent bei uns auch sehr flexibel und nach ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen eben auch kontinuierlich aufstocken.
00:11:35: Das hat natürlich den Vorteil, dass die Erfahrung im Unternehmen bleibt und auch die Mütter in der Regel sehr organisiert oder auch sehr motiviert sind weil sie ja auch gerne wieder in den Beruf zurück möchten.
00:11:48: Ich denke ein weiterer Mehrwert ist wird dadurch, dass wir sehr nah beieinander sind.
00:11:54: Wir bekommen ja viel mit.
00:11:55: wie gesagt die Kinder sind dann auch schon mal bei einem Call dabei.
00:11:57: man bekommt schon auch mal mit wenn es irgendwie zu Hause irgendwie Schwierigkeiten gibt.
00:12:03: Dadurch können auch Probleme bei Projekten leichter angesprochen werden und offener angesprochen und auch besser gelöst werden.
00:12:09: also wenn eben wir eben mitkriegen dieses Kind ist eben krank und braucht wirklich Betreuung den ganzen Tag so krank das man nicht nebenbei arbeiten kann einfach zusammen zu Gehst du jetzt raus aus dem Projekt und wir handeln das irgendwie anders.
00:12:25: Früher war es dann oft, dass die Personen gestresst bei der Arbeit waren und sich nicht getraut haben zu sagen, dass es eben zu Hause nicht klappt.
00:12:33: Wie gesagt also diese Beteiligung an den privaten Themen und dass wir sehr vertraut sind miteinander.
00:12:39: Ich glaube, das macht viel auch für die Arbeitsatmosphäre aus, dass sie eben sehr gerne miteinander arbeiten über Dinge sprechen kann, die nichts mit Projekten zu tun haben.
00:12:52: Es hat sich eigentlich durch die Digitalisierung auch noch mal verändert – die Kommunikation.
00:12:59: Ja Frau Heckev ganz vielen Dank für die Anregungen und ihre Informationen!
00:13:05: Ich kann mir gut vorstellen dass da interessante Tipps und eben Anregung ausgezogen werden können.
00:13:13: wir sind am Ende von unserem heutigen Podcast.
00:13:16: Ganz herzlichen Dank
00:13:18: Ja, ich möchte mich bei Ihnen bedanken und ich hoffe das es eben für die Zuhörerinnen und Zuhörer interessant war.
00:13:24: Und ich freue mich auf jeden Fall auch viele spannende Inspirationen aus diesem Podcast.
00:13:29: Ich glaube sehr wohl dass es da ganz viele interessante Anregungen gibt.
00:13:35: Genau wir bleiben auf jeden fall in Verbindung Frau Henke wenn bei uns eben von anderen Unternehmen oder von anderen Zuhöhrenden was ankommt dann erfahren Sie auf jedenfall davon.
00:13:47: Ja, liebe Zuhörerinnen.
00:13:50: Sie dürfen jetzt schon mal gespannt sein auf die nächste Folge unserer Podcastreihe Familienbewusst digital innovativ nachhaltige Vereinbarkeit in Unternehmen.
00:14:01: hier beschäftigen wir uns dann mit dem Handlungsfeld Personal und Organisationsentwicklung.
00:14:06: Und wenn sie sich für unseren Wettbewerbfamilie nicht für Punkt Null interessieren denn bei dem geht es genau um die vier angesprochenen Themen Dann schauen Sie bitte auf unsere sehr gut aufbereitete Homepage unter www.familynet-bw.de.
00:14:23: Bis zum nächsten
00:14:36: Mal!
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